Bleder Burg
Die Bleder Burg zieht heute mit ihrem Alter, der bildhaften Architektur und dem traumhaften Ausblick auf den See und die Umgebung zahlreiche Besucher an. Die Burg ist als Museum und Ausstellungsraum eingerichtet. Im Barocktrakt neben der Kapelle wird die bewegte Geschichte von Bled dargestellt. Der ältesten Siedlungsphase ist das Erdgeschoss gewidmet, wo die einzelnen archäologischen Entwicklungsperioden von Bled präsentiert werden. Die oberen Räume sind mit Stilmöbeln und ausgewählten Waffenexemplaren bestückt. In den Sommermonaten sorgt der Burgherr mit einer Darstellung von mittelalterlichem Burgleben und einem Bogenschützenturnier für die richtige Burgstimmung. Sie können aber auch die Kräutergalerie und die alte Burgdruckerei besichtigen.
Bleder Insel
Die Insel inmitten des Sees ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Bled, die mit ihrem Charme jeden Besucher in ihren Bann zieht. Bäume verdecken fast vollständig die Gebäude auf der Insel: den Glockenturm, die Kirche, die Propstei und die Mesnerei. Zahlreiche Legenden drehen sich um die Insel, eine davon diente sogar dem bedeutendsten slowenischen Dichter France Prešeren als Grundlage für eines seiner Meisterstücke. Eine Besonderheit der Inselkirche ist die Wunschglocke, die zahlreiche Touristen anzieht.
Traditionelle “Pletna”- Überfahrten zur Bleder Insel
Die Inselkirche mit dem Glöckchen lädt geradezu zu einer Besichtigung ein. Auf die Insel kommt man am einfachsten mit der "Pletna", einem altertümlichen hölzernen Ruderboot. Die erste Pletna wurde bereits um 1590 gebaut. Das Aussehen der Boote hat sich seitdem nicht verändert, nur das geflochtene Dach (nach dem das Boot auch benannt wurde) wurde durch ein Leinendach ersetzt, das Sie vor Sonne und Regen schützt. Die Boote können bis zu 20 Personen aufnehmen. Neben der angenehmen Fahrt auf dem See umfasst der Ausflug auch einen halbstündigen Aufenthalt (bzw. je nach Absprache) auf der Insel. Wenn Sie nicht mit dem Pletna-Boot gefahren sind, haben Sie Bled nicht erlebt.
Kutschenfahrten mit dem Fiaker
In Bled werden Kutschenfahrten um den See und zur Burg geboten. Darüber hinaus sind auch andere Ausflüge in die nahe und weitere Umgebung möglich: zur Vintgar- Schlucht, durch die Dörfer Gorje, Podhom, Zasip, Mlino, Selo, Ribno, Bodešče und Koritno sowie zum Golfplatz und zum Campingplatz Šobec. Nach vorheriger Absprache bringen Sie die Fiaker auch nach Begunje, Draga oder Bohinj.
Bleder Creme-Schnitte
Das Symbol der Bleder Kulinarik ist die Creme-Schnitte (kremšnita), eine in Bled bereits seit Jahrzehnten bekannte Spezialität. Creme-Schnitten kann man zwar auch anderswo bekommen, aber die originale Bleder Creme-Schnitte gibt es nur hier. Ivan Lukačevič, der ehemalige Konditoreimeister des Hotels Park suchte lange nach dem richtigen Rezept – und war erfolgreich. Die nach wie vor berühmten und beliebten Creme-Schnitten werden in der Konditorei des Hotels Park gebacken und im Cafe gegenüber serviert.
Schlucht Vintgar
Zwischen die Hügel Hom und Boršt hat der Fluss Radovna die 1,6 Km lange Schlucht Vintgar eingeschnitten. Die Schlucht ist von steilen, bewaldeten Hängen umgeben und wird von vielen Stromschnellen, Kolken und kleineren Wasserfällen geschmückt.
Obwohl sie in unmittelbarer Nähe von Gorje, lediglich 4 km nordwestlich von Bled liegt, blieb sie lange unentdeckt. Sie wurde 1891, als der Wasserstand der Radovna außerordentlich niedrig war, durch Zufall von Jakob Žumer, dem damaligen Bürgermeister von Gorje, und Benedikt Lergeporer, einem Kartographen und Fotografen aus Bled entdeckt.
Die beiden Entdecker schlugen sich mit Mühe durch die ansonsten als unüberquerbar geltende Schlucht. Sie fanden dort derart viele Naturschätze, dass die Entscheidung getroffen wurde, die Schlucht für Besichtigungen zugänglich zu machen. Die Eröffnung des fertiggestellten Bauprojektes fand am 26. August 1893 statt.
Die Errichtung der wahrhaftig wilden Schlucht war außerordentlich gefährlich. Durch die Klamm, in der das Getöse des schäumenden Wassers hallt, führt heute der Weg über Brücken und sogenannte Žumer-Galerien und endet mit einer Brücke über dem 16 m hohen Wasserfall Šum. Aufgrund ihrer Schönheit zählt die Schlucht zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sloweniens und mehr und mehr Naturfreunde besichtigen sie jedes Jahr.
Zur Schlucht führt unter anderem auch der Aussichtsweg über Hom und St. Katharina (historische Kirche und wunderschöne Aussicht). Am Eingang und am Wasserfall Šum gibt es eine Gaststätte. Der Zugang mit dem Auto und dem Bus ist bis zum Parkplatz vor dem Eingang in die Schlucht möglich.
In den Wintermonaten ist die Schlucht geschlossen.
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